2. März 2026
Aktuelle Informationen für Reisende zur Lage im Nahen Osten
Update 09.03.2026
Es gibt mittlerweile vermehrt Linienflüge nach Österreich und Europa. Diese sollten unbedingt genutzt werden. Es sind z.B. täglich Flüge von Dubai nach Wien vorgesehen mit Emirates, Air Arabia und Fly Dubai. Qatar Airways hat den Flugverkehr in einige europäische Hauptstädte wieder aufgenommen. Betroffene Personen werden aufgerufen, ihre Reiseveranstalter oder Fluglinien zu kontaktieren.
Update 08.03.2026
Aktualisiertes Sicherheitsupdate des Außenministeriums zur aktuellen Situation im Nahen Osten
Die oberste Priorität der österreichischen Bundesregierung ist die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Auch am heutigen Sonntag ist der Krisenstab erneut zur Bewertung der aktuellen Lage, der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und der verfügbaren Ausreisemöglichkeiten zusammengekommen. Die Lage bleibt in der gesamten Region gefährlich.
1. Sicherheitslage
In der gesamten Region kommt es weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen. Wir empfehlen dringend, Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen.
2. Reisewarnungen
Für folgende Länder besteht weiterhin eine Reisewarnung: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate. Für Oman und Saudi-Arabien gilt Sicherheitsstufe 3 (hohes Sicherheitsrisiko).
3. Ausreisesituation
Es gibt mittlerweile vermehrt Linienflüge nach Österreich und Europa. Diese sollten unbedingt genutzt werden. Es sind z.B. täglich Flüge von Dubai nach Wien vorgesehen. Qatar Airways hat den Flugverkehr in einige europäische Hauptstädte wieder aufgenommen. Betroffene Personen werden aufgerufen, ihre Reiseveranstalter oder Fluglinien zu kontaktieren.
4. Unterstützte Ausreisen
- Bis heute unterstützte das BMEIA rund 1.300 Ausreisen mit Bussen und gecharterten Flugzeugen.
- Das Außenministerium hat bisher vier Rückholflüge organisiert, um insbesondere Menschen mit besonderen Bedürfnissen (darunter Schwangere, Familien mit kleinen Kindern und kranke Personen) eine rasche Ausreise zu ermöglichen. Insgesamt haben wir über 800 Personen mit gecharterten Flugzeugen aus dem Oman, aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgeholt.
Die Unterstützung bei der Ausreise ist dank des großen Einsatzes unserer Botschaften vor Ort, der Unterstützung durch das Jagdkommando des BMLV und des BMI sowie unserer europäischen Partner möglich.
Die vom Außenministerium organisierten unterstützten Ausreisen und Rückholflüge zeigen Wirkung. Die Zahl der tatsächlich erfolgten Ausreisen (d.h. inklusive individueller Ausreisen) stieg seit gestern weiter. Dies wird allerdings erst nach der Deregistrierung in den Systemen sichtbar. Alle Personen, die das Krisengebiet bereits verlassen haben, sollen sich bitte ehestmöglich aus der Reiseregistrierung austragen.
5. Betreuung und Erreichbarkeit
Das #TeamBMEIA steht mit den registrierten österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in der Region in Kontakt. Rund um die Uhr sind Personen im Außenministerium und an den Botschaften dazu im Einsatz, an den Botschaften werden sie von Teams des BMLV unterstützt. Wir rufen alle dazu auf, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf www.bmeia.gv.at zu informieren.
Das Außenministerium koordiniert sich außerdem eng mit europäischen Partnern zur bestmöglichen Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger und steht rund um die Uhr über die Notfallnummer +43 1 90115 4411 zur Verfügung.
Vereinzelt melden sich noch österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger beim BMEIA, bei denen es offenbar Schwierigkeiten in der direkten Kontaktaufnahme gibt. Das Außenministerium geht all diesen Hinweisen umgehend nach und kümmert sich um diese Einzelfälle, um für alle österreichischen Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein und ihre rasche Ausreise zu ermöglichen.
Erreichbarkeiten der Botschaften:
Österreichische Botschaft Abu Dhabi: (+971) 50 66 69 728 bzw. (+971) 50 85 90 441
Österreichische Botschaft Amman: (+962) 795 62 85 60
Österreichische Botschaft Doha: (+974) 33 21 14 50
Österreichische Botschaft Kuwait/Bahrain: (+965) 998 061 77
Österreichische Botschaft Maskat: (+968) 7220 0116
Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122
Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 bzw. (+972) 53 643 2738
Österreichische Botschaft Beirut: (+961) 39 59 765
Update 03.03.2026
Das Außenministerium (BMEIA) teilte heute mit, dass am morgigen Mittwoch, den 04.03.2026 ein Charter-Rückhol-Flug aus der omanischen Hauptstadt Maskat mit Österreicherinnen und Österreichern an Bord starten soll. Aktuell seien knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert.
Am Sonntag sei bereits ein erster Flug mit „besonders vulnerablen Personen“ durchgeführt worden, wie das BMEIA im heutigen Sicherheitsupdate erklärte. Das Außenministerium sei zudem bemüht, Ausreisewillige in den nächsten Tagen auf dem Landweg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar mit Bussen nach Riad in Saudi-Arabien bzw. Maskat zu bringen.
Der omanische Luftraum ist zur Zeit offen, jener Saudi-Arabiens teilweise gesperrt. In weiten Teilen des Nahen Ostens sind aber nach wie vor keine zivilen Flüge möglich.
1. Sicherheitslage
In der gesamten Region kommt es weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen. Die Sicherheitslage bleibt angespannt und ändert sich laufend. Wir empfehlen dringend, Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen.
2. Registrierte Staatsbürger
Aktuell sind rund 18.000 österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie Angehörige im Krisengebiet registriert, darunter rund 2.500 Reisende. Davon befinden sich etwa 1.600 Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten. (Hinweis: Die Zahlen stellen eine laufend aktualisierte Momentaufnahme dar.)
3. Reise- und Ausreisesituation
Für folgende Länder besteht weiterhin eine Reisewarnung: Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate. In diesen Staaten ist der Flugverkehr großteils eingestellt oder massiv eingeschränkt. Ausreisen aus diesen Ländern sind auf dem Luftweg derzeit nicht möglich, da die Gefahrenlage zu groß ist (Ausnahme: eingeschränkter Betrieb in Jordanien und Libanon).
Für Oman und Saudi-Arabien gilt Sicherheitsstufe 3 (hohes Sicherheitsrisiko). Der Luftraum ist geöffnet, Flugverbindungen sind jedoch reduziert.
4. Unterstützte Ausreisen
Das BMEIA konnte bereits 117 besonders schutzbedürftige Österreicherinnen und Österreicher bei der Ausreise aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman und nach Saudi-Arabien sowie aus Israel über Jordanien unterstützen. Darüber hinaus erfolgen unterstützte Ausreisen aus Katar nach Saudi-Arabien sowie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman.
Das Außenministerium arbeitet mit Hochdruck daran, um die Rückkehr gestrandeter österreichischer Staatsbürger und Staatsbürgerinnen zu ermöglichen, sobald es die lokalen Sicherheitsbedingungen zulassen. Für morgen ist ein erster Charterflug aus Maskat für mehr als 170 Personen geplant. An weiteren Flugverbindungen wird – auch in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern – gearbeitet.
Sollten sich Personen in der aktuellen Situation für eine Ausreise auf dem Landweg entscheiden, erfolgt dies ausschließlich in der persönlichen Verantwortung der Reisenden.
5. Betreuung und Erreichbarkeit
Das BMEIA steht mit den registrierten österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in der Region in Kontakt. Rund um die Uhr sind Personen im Außenministerium und an den Botschaften dazu im Einsatz, an den Botschaften werden sie von Teams des BMLV unterstützt. Außerdem haben wir unsere Teams in der Region sowie in Wien verstärkt und werden diese bei Bedarf weiter aufstocken, um die Anfragen aller Österreicherinnen und Österreicher beantworten zu können. Aufgrund laufender Neuregistrierungen kann es jedoch zu Verzögerungen kommen.
Es wird nach wie vor dazu aufgerufen, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf bmeia.gv.at zu informieren.
Das Außenministerium koordiniert sich außerdem eng mit europäischen Partnern zur bestmöglicher Unterstützung unserer Bürgerinnen und Bürger und steht rund um die Uhr über die Notfallnummer +43 1 90115 4411 zur Verfügung.
Erreichbarkeiten der Botschaften:
Österreichische Botschaft Abu Dhabi: (+971) 50 66 69 728 bzw. (+971) 50 85 90 441
Österreichische Botschaft Amman: (+962) 795 62 85 60
Österreichische Botschaft Doha: (+974) 33 21 14 50
Österreichische Botschaft Kuwait/Bahrain: (+965) 998 061 77
Österreichische Botschaft Maskat: (+968) 7220 0116
Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122
Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 bzw. (+972) 53 643 2738
Österreichische Botschaft Beirut: (+961) 39 59 765
Update 02.03.2026
‼️ Sicherheitsupdate zur aktuellen Situation im Nahen Osten‼️(1/2)
— MFA Austria (@bmeia.gv.at) 2. März 2026 um 18:07
Update 01.03.2026
Aufruf zur Registrierung beim Außenministerium – Momentan rund 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert – Es besteht eine Reisewarnung für Iran – Bahrain – Israel – Jordanien – Katar – Kuwait – Vereinigte Arabische Emirate (Sicherheitsstufe 4/Land) – Vor Reisen in diese Länder wird gewarnt.
Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch am Sonntag Beratungen in Wien statt. „Oberste Priorität bleibt die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Wir bewerten die Entwicklungen laufend“, hieß es aus dem Außenamt. Beim Außenministerium seien nach aktuellem Stand etwa 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert, davon circa 2.500 Reisende.
Das Außenministerium hat die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait angepasst: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder. Für Iran, Irak, Syrien und den Libanon galt diese auch schon zuvor.
Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe werde dringend empfohlen, behördliche Anweisungen strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen. Da der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten nach wie vor gesperrt sei, seien Ausreisen aus diesen Ländern auf dem Luftweg derzeit nicht möglich.
Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend.
Im Außenministerium tagt dazu ein Krisenstab.— MFA Austria (@bmeia.gv.at) 28. Februar 2026 um 11:20
Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie oder Angehörige in der Region Unterstützung brauchen.
Das Außenministerium ist rund um die Uhr unter der Notfallnummer +43 1 90115 4411 erreichbar.— MFA Austria (@bmeia.gv.at) 28. Februar 2026 um 11:20
Wir empfehlen allen österreichischen Reisenden sich dringend unter Reiseregistrierung zu registrieren, damit wir Sie im Bedarfsfall rasch kontaktieren und über wichtige Entwicklungen informieren können.
Wir haben unser Team verstärkt, um alle Österreicherinnen und Österreicher per SMS erreichen zu können. Aufgrund der hohen Anzahl an Neuregistrierungen in den letzten Stunden kommt es leider zu Verzögerungen. Wir danken für Ihre Geduld.
Sie können das Außenministerium jederzeit unter +43 1 90115 4411 erreichen.
Weitere konsularische Kontakte Österreichs im Nahen Osten:
Österreichische Botschaft Abu Dhabi: (+971) 50 66 69 728 bzw. (+971) 50 85 90 441
Österreichische Botschaft Amman: (+962) 795 62 85 60
Österreichische Botschaft Beirut: (+961) 1 213 017 bzw. (+961) 1 21 30 52
Österreichische Botschaft Damaskus: (+963) (0) 944 621 252
Österreichische Botschaft Doha: (+974) 33 21 14 50
Österreichische Botschaft Kuwait/Bahrain: (+965) 998 061 77
Österreichische Botschaft Maskat: (+968) 7220 0116
Österreichische Botschaft Riyadh: (+966) 557 102 122
Österreichische Botschaft Tel Aviv: (+972) 54 792 1892 bzw. (+972) 53 643 2738
