Kategorie Mobilität - 18. Dezember 2025
20 Jahre Tower Wien: Jubiläum für den höchsten Flugsicherungsturm Europas
Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens stand der Tower Wien im Mittelpunkt eines hochrangigen Besuchs: Am 16. Dezember 2025 informierte sich Peter Hanke als Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur vor Ort über die Arbeit im Flugsicherungs-Tower von der Austro Control am Flughafen Wien. Der Tower wurde 2005 in Betrieb genommen und ist mit 109 Metern Höhe der höchste Flugsicherungsturm Europas.
Als zentrale operative Drehscheibe der Flugsicherung vereint der Tower Wien zahlreiche sicherheitsrelevante Funktionen unter einem Dach. Rund 200 Mitarbeiter:innen aus den Bereichen Air Traffic Management, Meteorologie und Technik sorgen hier seit zwei Jahrzehnten für einen sicheren und reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs. An besonders verkehrsreichen Tagen werden bis zu 800 Starts und Landungen koordiniert, 2024 verzeichnete der Flughafen Wien insgesamt rund 125.000 Landungen.
Im Rahmen seines Besuchs hob Bundesminister Peter Hanke die Bedeutung des Towers für die österreichische Verkehrsinfrastruktur hervor und bezeichnete ihn als sichtbares Symbol eines modernen, international vernetzten Standorts: „Austro Control gewährleistet die sichere und pünktliche Abwicklung des Flugverkehrs und trägt damit wesentlich zur Stabilität und Leistungsfähigkeit des österreichischen Luftverkehrssystems bei. Der Tower Wien nimmt dabei mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit nunmehr 20 Jahren eine zentrale operative und strategische Rolle ein. Ergänzend dazu ist die enge Zusammenarbeit zwischen Austro Control, Flughafen Wien und den Airlines ein wesentlicher Faktor, die den Standort zu einem der führenden Verkehrsknotenpunkte Europas macht.“
Auch Austro Control Co-Geschäftsführer Philipp Piber verwies auf die zunehmenden Anforderungen an die Flugsicherung, deren Komplexität kontinuierlich steige, „Digitalisierung und Automatisierung veränderten unsere Arbeit“ und auch ökologische Anforderungen gewönnen an Gewicht. Dabei werde auch der Tower Wien in den kommenden Jahren weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Die Austro Control investieren hier auch fortlaufend in die Modernisierung der Infrastruktur. Technologie allein schaffe jedoch keine Flugsicherung alleine, die Sicherheit im Flugverkehr gewährleisteten „unsere engagierten Kolleginnen und Kollegen, Tag für Tag, seit 20 Jahren hier am Tower Wien“, so Piber.
Die internationale Dimension des Towers hob anlässlich des Minister-Besuchs, Co-Geschäftsführerin Elisabeth Landrichter hervor: „Der Tower steht seit 20 Jahren für ein vernetztes, international ausgerichtetes und zukunftsorientiertes Österreich. Er macht sichtbar, wie sich die Flugsicherung technologisch und organisatorisch weiterentwickelt hat und welchen Beitrag sie zur Stabilität des Luftverkehrssystems leistet.“ Moderne Flugsicherung umfasse heute weit mehr als den operativen Betrieb und reiche von europäischer Kooperation bis hin zur Gestaltung eines „nachhaltigen, resilienten Luftraums“, so Landrichter.
Im Tower Wien überwachen Fluglotsinnen und Fluglotsen den gesamten An- und Abflugverkehr sowie den Bodenverkehr am Flughafen. Unterstützt werden sie dabei von modernsten Systemen, die Radar-, Wetter- und Flugplandaten zusammenführen und aufbereiten. Diese technologische Grundlage ermöglicht einen sicheren, effizienten und leistungsfähigen Flugbetrieb – und bildet seit 20 Jahren das Rückgrat der Flugsicherung am größten Flughafen Österreichs.




