Kategorie Innovation & Technologie - Vor 6 Tagen
Innovation Hub in Schwechat stärkt Industriestandort Österreich
Mit dem neuen Innovation Hub der OMV in Schwechat entsteht ein zentraler Forschungs- und Entwicklungsstandort für Wasserstoff, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Energietechnologien. Das Projekt ist Teil der OMV-Strategie 2030 und soll zugleich die neue strategische Ausrichtung der ÖBAG und ihrer Beteiligungen unterstreichen. Im Fokus stehen Versorgungssicherheit, technologische Souveränität und industrielle Wertschöpfung in Österreich.
- © OMV
Dabei wurde betont, dass Investitionen in Innovation, Energie und neue Technologien entscheidend seien, um industrielle Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in Europa langfristig zu sichern. Der neue Standort in Schwechat solle insbesondere Lösungen für Wasserstoff, nachhaltige Kraftstoffe, Kreislaufwirtschaft und CO₂-Reduktion vorantreiben. Staatliche Beteiligungen würden dabei nicht nur der Vermögensverwaltung dienen, sondern auch als Hebel für Resilienz und industrielle Zukunftsfähigkeit Österreichs wirken.
Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke sagte, Innovation sei die Triebfeder für den Wirtschaftsstandort sowie für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. „Österreich ist in vielen Bereichen schon führend, mit der Industriestrategie 2035 haben wir als Bundesregierung den Rahmen dafür geschaffen, dies künftig noch gezielter zu stärken. Dabei geht es etwa um die Themen Kreislaufwirtschaft und schnellere Umsetzung von Innovation in kommerzielle Anwendungen“, so Hanke. Der neue Innovation Hub der OMV setze genau das um.
Mit einem Gesamtbudget von EUR 65 Millionen und einer Gesamtfläche von rund 8.120 Quadratmetern entsteht ein hochmoderner Campus mit 50 Arbeitsplätzen, Laboren, einem Technikum mit Platz für bis zu 15 Testanlagen. Der Baufortschritt liege bei 55 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. In der ersten Hälfte 2027 soll es demnach in Betrieb genommen werden.



