Kategorie Innovation & Technologie - 7. August 2026
Klima- und Energiefonds veröffentlicht Jahresprogramm 2026
106,3 Millionen Euro für Förderungen in den Bereichen Innovation, Energie, Mobilität und Klimawandelanpassung
Der Klima- und Energiefonds hat sein Jahresprogramm 2026 veröffentlicht. Das vom Präsidium des Fonds beschlossene Programm ist mit 106,3 Millionen Euro dotiert. Die Mittel stammen aus dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET). Das Programm setzt Schwerpunkte in den Bereichen Innovation, Versorgungssicherheit, Klimawandelanpassung und regionale Wertschöpfung.
Die Förderungen und Initiativen des Klima- und Energiefonds richten sich an Industrie und Wirtschaft, Forschungseinrichtungen, Städte, Gemeinden und Regionen und begleiten die Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Mit dem Jahresplan 2026 setzt der Klima- und Energiefonds genau dort an, wo es zählt: bei Innovation, bei einer nachhaltigen Mobilität und bei einem fairen Wandel, der die Menschen mitnimmt“, so Innovations- und Mobilitätsminister Peter Hanke. Klimaschutz, Standortsicherung und soziale Verantwortung müssen laut Hanke zusammen gedacht und umgesetzt werden. „Das ist der Weg, den wir konsequent weitergehen, um Österreich fit für die Zukunft zu machen.“
Für Finanzminister Markus Marterbauer gehört die Klimakrise zu den gefährlichsten Bedrohungen des Wohlstandes, weshalb er darauf pocht, dass trotz notwendiger Budgetkonsolidierung die wichtige Arbeit des Klima- und Energiefonds fortgesetzt wird. „Insbesondere die Klima- und Energie Modellregionen (KEM) sowie die Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR) werden fortgeführt und unterstützen weiterhin Gemeinden und Regionen beim Klimaschutz und bei der Klimawandelanpassung.“
Neu im Jahresprogramm 2026 sind die Förderprogramme „Nachhaltige Bodenstromversorgung an Flughäfen“ sowie „Energiemanagement – Flexibilisierung im Verteilnetz“. Mit den beiden Programmen werden einerseits innovative Lösungen für die Elektrifizierung der Mobilität unterstützt und andererseits Maßnahmen zur besseren Integration erneuerbarer Energien und zur Flexibilisierung der Stromnetze gefördert.
Die Förderungen des Klima- und Energiefonds leisten damit auch einen Beitrag zur Umsetzung der österreichischen Industriestrategie, der Transformation der heimischen Betriebe und stärken damit den Wirtschaftsstandort Österreich. Mit Innovationen im Energiebereich werde zudem die Energiewende gestärkt und die Versorgungssicherheit erhöht.
Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Der Klima- und Energiefonds unterstützt als Transformationsagentur die Umsetzung zentraler Strategien der Bundesregierung. Mit dem Jahresprogramm 2026 setzen wir die verfügbaren Mittel gezielt dort ein, wo sie Innovationen beschleunigen, die Versorgungssicherheit erhöhen und regionale Wertschöpfung stärken.“
Das Jahresprogramm 2026 führt der Fonds bestehende Förderangebote fort und entwickelt sie bedarfsgerecht weiter. Im Mittelpunkt stehen die rasche Umsetzung von Innovationen, die Stärkung resilienter Energie- und Mobilitätssysteme sowie Maßnahmen zur Klimawandelanpassung. Die Förderprogramme orientieren sich an den nationalen und europäischen klima-, energie- und industriepolitischen Zielsetzungen.
Seit seiner Gründung wurden mehr als 500.000 Projekte mit insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro unterstützt. Als Transformationsagentur entwickelt und koordiniert der Klima- und Energiefonds Förderprogramme in den Bereichen Energie, Mobilität, Klimawandel sowie Forschung und Innovation. Er arbeitet mit Bundesministerien, Ländern, Gemeinden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und begleitet Projekte entlang der gesamten Innovationskette – von der Forschung bis zur Anwendung. Ziel ist es, Innovationen zu beschleunigen, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Österreich zu stärken sowie nachhaltige Wertschöpfung in den Regionen zu fördern.
Weiterführende Links
Ausschreibung Energiemanagement (für Haushalte)
Ausschreibung Energiemanagement (für Betriebe, Vereine, Gemeinden)

