9. Januar 2026

Verbrenner-Aus bei der ASFINAG: Pkw-Flotte nun komplett auf E-Autos umgestellt

Kurz vor dem Jahreswechsel ist der letzte Verbrenner-Pkw aus der ASFINAG-Flotte gerollt und hat damit Platz für emissionsarme Mobilität gemacht. Mit der Umstellung auf insgesamt 502 Elektro-Pkw im Unternehmen erreicht die ASFINAG eine Einsparung von 1.450 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der rein elektrischen Pkw-Flotte ist dort das Verbrenner-Aus nun besiegelt.

Dieser Meilenstein ist Teil des ASFINAG-Mobilitätskonzepts, das nachhaltige und CO2-arme Mobilität für 3.500 Mitarbeitende des Unternehmens ermöglicht und fördert. Bereits vor sechs Jahren wurde unter dem Motto „Digital First“ die notwendige Infrastruktur für Online-Meetings angepasst, sodass an allen Standorten in ganz Österreich modernes Equipment zur Verfügung steht, um Dienstreisen auf das nötige Minimum zu reduzieren.

V.l.n.r.: Bundesminuster Peter Hanke mit den ASFINAG-Vorständen Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser © BMIMI/Holzer

Gleichzeitig hat die ASFINAG Voraussetzungen geschaffen, um für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu attraktivieren. Der erste und wohl entscheidendste Schritt in diese Richtung war die bereits 2022 erfolgte Einführung des betrieblichen „Bahn-Business Kontos“, mit dem mittlerweile fast eine Million Bahnkilometer jährlich auf Dienstreisen zurückgelegt werden. ASFINAG Mitarbeitende erhalten außerdem auch das Klimaticket.

Zehn Millionen Kilometer pro Jahr elektrisch

Der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur Peter Hanke betont die Vorreiterrolle der ASFINAG: „Mit der vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte auf Elektroantrieb beweist die ASFINAG Mut zur Innovation und übernimmt eine klare Vorreiterrolle auf dem Weg zur Mobilitätswende. Wir zeigen damit, dass ökologische Transformation und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen. Dieser Meilenstein sichert nicht nur einen sauberen Fuhrpark, sondern ist ein wichtiges Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.“

Ausbau der Ladestruktur

Wichtig für die Umstellung der ASFINAG-Dienstwagenflotte auf Elektroautos ist, wie gut das Laden an den Stationen funktioniert. Deswegen gehen Ausbau der Elektro-Pkw-Flotte und der Ausbau der dazugehörigen Ladeinfrastruktur bei der ASFINAG Hand in Hand. Aktuell stehen an 44 ASFINAGRaststationen und an einem Rastplatz Ladestationen mit insgesamt über 300 Ladepunkten für Elektro-Autos zur Verfügung. Im Schnitt sind bereits jetzt alle 60 Kilometer entlang der Autobahnen und Schnellstraßen E-Ladestationen vorhanden und der Ausbau wird stetig vorangetrieben. In Zukunft wird es alle 25 Kilometer Lademöglichkeiten im österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz geben. Konkret heißt das, dass die ASFINAG bis 2030 mehr als 1.500 Ladepunkte für Pkw und bis 2035 1.300 für Lkw anbieten wird.