Kategorie Innovation & Technologie - 17. Juni 2026
42 Maßnahmen der Industriestrategie bereits umgesetzt oder in Umsetzung
Unternehmen aus Schlüsseltechnologien sollen Genehmigungen für neue Projekte künftig einfacher und schneller bekommen können. Der erste Teil eines eigenen Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes geht nun in Begutachtung, kündigten Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Innovationsminister Peter Hanke und Staatssekretär Sepp Schellhorn bei einer Pressekonferenz an. Zeitgleich startete ein Fördercall für Pilotanlagen für Schlüsseltechnologien.
Im ersten Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes soll es – aufbauend auf dem Erneuerbaren-Beschleunigungs-Gesetz (EABG) – für Firmen im Bereich Energie- und Umwelttechnologien leichter werden, rasch Genehmigungen für Produktionsanlagen zu bekommen. So soll es pro Bundesland nur noch eine Ansprechstelle für die Genehmigungsverfahren geben. Auch die Einführung der Kategorie des „strategischen Projekts“ – also eines sogenannten „überragenden öffentlichen Interesses“ wie im EABG – ist geplant.
Zur Erinnerung: In der im Jänner vorgestellten Industriestrategie wurden neun Schlüsseltechnologien definiert. Dazu gehören Künstliche Intelligenz und Dateninnovation, Chips und Elektronische Komponenten/Systeme, Fortgeschrittene Produktionstechnologien und Robotik, Quantentechnologie und Photonik, Fortgeschrittene Werkstoffe (Advanced Materials), Life Sciences & Biotech, Energie- und Umwelttechnologien, Mobilitätstechnologien sowie Weltraum- und Luftfahrttechnologien. Nach weniger als sechs Monaten sind 42 von 100 Maßnahmen bereits umgesetzt oder in Umsetzung.
„Die Halbjahresbilanz der Industriestrategie 2035 zeigt klar: Unsere Strategie ist kein Papiertiger, sondern wird Schritt für Schritt umgesetzt. Als Innovationsminister setze ich auf Schlüsseltechnologien, eine innovative Patentrechtsnovelle, automatisiertes Fahren und den KI-Hochleistungsrechner der AI Factory Austria als zentrale Zukunftsprojekte“, betonte Innovationsminister Peter Hanke.
Im zweiten Halbjahr werde dieser Kurs mit weiteren Maßnahmen fortgesetzt – von Innovation Challenges über emissionsfreie Infrastruktur bis hin zur Mobilität der Zukunft. „Hand in Hand mit unseren heimischen Industrieunternehmen und ihren Beschäftigten stärken wir Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze in Österreich. Mit dem von Arbeitsministerin Korinna Schumann initiierten Arbeitsmarkt-Transformationsfonds sorgen wir zudem dafür, dass die Beschäftigten wichtige Unterstützung sowie Qualifizierung in den Bereichen der ökologischen und digitalen Transformation erhalten“, so Hanke.
Erster Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes geht in Begutachtung
[Maßnahme 02] Mit 16. Juni 2026 geht der erste Teil des Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetzes in Begutachtung und beschleunigt Genehmigungen für Produktionsanlagen in einem ersten Bereich der Schlüsseltechnologien (Energie- & Umwelttechnologien).
- Status „strategisches Projekt“: Wird vom Wirtschaftsministerium vergeben und die Entscheidung zur Zuerkennung erfolgt binnen 30 Tagen. „Strategische Projekte“ profitieren darüber hinaus vom Status des „überragenden öffentlichen Interesses“ in den Genehmigungsverfahren.
- Zentrale Kontaktstellen (Single Point of Contact): In Österreich begleiten neun Stellen bei den Bundesländern künftig Unternehmen als zentrale Ansprechpartner durch die Genehmigungsverfahren.
Erstmaliger Fördercall für Schlüsseltechnologie-Pilotanlagen
[Maßnahme 04] Im Rahmen des Impulsprogramms „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030“ bekommen Unternehmen frisches Kapital für den entscheidenden Sprung von der Entwicklung in die industrielle Produktion. Wer Zukunftstechnologien in Österreich entwickelt, soll sie auch hier bauen und zur Marktreife bringen. Der Fördercall ist über die aws bereits geöffent.
- Insgesamt stehen 18 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung. Pro Projekt sind bis zu 3 Millionen Euro Förderung möglich. Gefördert werden Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1 bis 50 Millionen Euro. Einreichmöglichkeit besteht bis Ende Oktober.
- Zielgruppe sind mittlere und große österreichische Unternehmen mit industrieller Skalierungsfähigkeit, die in Pilot-Produktionsanlagen (neuartige Produktionsanlagen mit hohem Innovationsgehalt) und Innovationsinfrastrukturen (z.B. Reinräume und Laborinfrastruktur) in einem der neun Schlüsseltechnologie-Felder investieren. Damit stärken wir Innovation und Produktion von Schlüsseltechnologien „Made in Austria“.
KI-Hochleistungsrechner für AI Factory in Beschaffung
[Maßnahme 5 und 83] Mit der AI Factory Austria investiert Österreich gezielt in Schlüsseltechnologien der Zukunft. Derzeit wird ein KI-optimierter Hochleistungsrechner beschafft, der 2027 in Wien in Betrieb gehen soll. Mit einem Investitionsvolumen von 53 Millionen Euro entsteht eine leistungsfähige Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Anwendung künstlicher Intelligenz und stärkt damit den Innovationsstandort Österreich nachhaltig.
Patentrechts- und UGB-Novelle auf der Zielgeraden
[Maßnahme 20] Im Bereich der Innovation stehen Novellen im Patentrecht und beim Unternehmensgesetzbuch (UGB) „kurz vor der Zielgeraden“, so Innovationsminister Hanke. Mit der Patentrechtsnovelle und der Novelle des Unternehmensgesetzbuches stärkt die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für Innovation in Österreich. Künftig können KMU und Start-ups selbst entwickelte und genutzte Patente als bilanzierbare Vermögenswerte ausweisen. Damit wird geistiges Eigentum besser nutzbar gemacht, Innovation gezielt gefördert und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für innovative Unternehmen verbessert.
„Österreich hat kein Ideenproblem, Österreich hat auch kein Talenteproblem, wir haben bis jetzt ein Umsetzungsproblem“, erklärte Entbürokratisierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn bei der Bilanz-Pressekonferenz. Dementsprechend müsse im Rahmen der Industriestrategie auch die Effizienz der Verwaltung erhöht und sogenanntes Goldplating, das Übererfüllen von EU-Anforderungen in nationalen Gesetzen, vermieden werden – auch, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.
Umsetzungsstand Industriestrategie
Sechs Monate nach dem Start sind 35 Prozent der 117 Maßnahmen umgesetzt oder in Umsetzung.
Umgesetzt:
- [Maßnahme 4] Schlüsseltechnologie Standortpaket: Neues aws Förderprogramm zur Beanreizung von Investitionen in die in Pilot-Produktionsanlagen & Innovationsinfrastrukturen im Schlüsseltechnologiebereich, Ausschreibungsstart 16. Juni 2026
- [Maßnahme 17] Seal-of-Excellence-Förderung: für gut bewertete, auf EU-Ebene mangels Budgets nicht geförderte österreichische Projekte, FFG-Fördercall geöffnet am 26. Mai 2026.
- [Maßnahme 18] FFG COMET-Module: auf Schlüsseltechnologien ausgerichtet, Fördercall mit 22 Millionen Euro geöffnet am 24. März 2026.
- [Maßnahme 24] Halbierung der Elektrizitätsabgabe: senkt die Energiekosten für Wirtschaft und Industrie im Jahr 2026.
- [Maßnahme 49] Verlängerung Feiertagsarbeitsentgelt: Arbeit an Feiertagen mit bis zu 400 Euro pro Monat steuerfrei
- [Maßnahme 47] Verlängerung Startup-Mitarbeiterbeteiligung: Verlängerung der Möglichkeit von virtuellen Geschäftsanteilen als bewährte Form der Mitarbeiterbeteiligung bei Startups für das Jahr2026
- [Maßnahme 38] Einführung neues Schulfach „WIN“: Einführung „Wirtschaft, Innovation &Nachhaltigkeit“ im wirtschaftskundlichen Realgymnasium zur Stärkung der Wirtschaftsbildung.
- [Maßnahme 60] Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz: Schnelle Verfahren & Genehmigungen sowie überragendes öffentliches Interesse für erneuerbare Energieprojekte, im Nationalrat beschlossen
- [Maßnahme 114] Exportgarantien für Wiederaufbau Ukraine: Erhöhung der Richtgrößen auf bis zu 50 Millionen Euro & Verlängerung der Zahlungsziele auf bis zu 22 Jahre für Exportgarantien der OeKB
- [Maßnahme ohne Nummerierung] Logistikstandortstrategie: Gemeinsamer strategischer Rahmen für die Weiterentwicklung Österreichs als modernen, nachhaltigen und resilienten Logistikstandorts.
In Umsetzung:
- [Maßnahme 01] „Mission Statements“ Agenturen: Kick-off zur Neuausrichtung der ABA im Zuge von Meet Austria; Mission Statements für die Förderagenturen aws, CDG und FFG sowie Neuausrichtung der Förderportfolios laufend in Umsetzung, z.B. 56 Millionen Euro für KI und datengetriebene Innovationen sowie fortgeschrittene Produktionstechnologien und 8 Millionen Euro für Pionieranlagen über die FFG
- [Maßnahme 02] Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz – erster Teil: Umsetzung des NZIA mit priorisierten Genehmigungsverfahren für „strategische Projekte“ und Single Points of Contact für Unternehmen; Gesetz ab heute in Begutachtung.
- [Maßnahme 03] FFG–Flagship-Programm für Leitbetriebe: FFG bereitet den Programmstart im Jahr 2026 im Auftrag des BMWET vor.
- [Maßnahme 05] Aufbau von Ökosystemen im Schlüsseltechnologie-Bereich: Agenturenübergreifender Antrag im Auftrag von BMWET, BMIMI und BMFWF zum Aufbau eines Quantenökosystems von der Grundlagen- bis zur betrieblichen Forschung bei der Nationalstiftung eingereicht; Förderentscheidung am 25. Juni 2026.
- [Maßnahme 06] IPCEI Advanced Semiconductor Technologies: Förderprogramm zur Stärkung des Chips-Standorts und der digitalen Souveränität im High-Tech-Bereich; Interessenbekundung und Matchmaking auf EU-Ebene bereits abgeschlossen, nächste Schritte in Vorbereitung.
- [Maßnahme 07] Weltraum als industrielles Chancenfeld: Erhöhung des österreichischen Beitrags bei der ESA von 260 auf 340 Millionen Euro für die Periode 2026 bis 2028 und dadurch Ermöglichung einer höheren Beteiligung österreichischer Unternehmen.
- [Maßnahme 10] Transformation der Industrie: 270 Millionen Euro des BMWET für Transformationsprojekte der energieintensiven Industrie und 60 Millionen Euro für Transformationsprojekte aus dem KLIEN des BMIMI.
- [Maßnahme 20] Patentrechtsnovelle inkl. UGB-Novelle: Erleichterung des digitalen Datenzugangs sowie Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren; Nutzung von IP als bilanzierbare Vermögenswerte, in politischer Koordinierung nach Begutachtung.
- [Maßnahme 21] MINT-Qualifizierung: Mit den MINT-Regionen werden Nachwuchsprojekte für Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Hochschulen und Industriebetrieben in Höhe von 3 Millionen Euro im Jahr 2026 gefördert.
- [Maßnahme 23] Industriestrompreis und Standortabsicherungsgesetz (SAG): 250 Millionen Euro pro Jahr für die Jahre 2027 bis 2029, im Doppelbudget abgesichert
- [Maßnahme 25] Stärkung heimischer Energieproduktion: Ausbau der heimischen Gasproduktion durch Exploration heimischer Gasressourcen in Wittau in Niederösterreich zur Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Importen.
- [Maßnahme 30] Energieträger Wasserstoff forcieren: Steigerung des österreichischen Wasserstoff-Hochlaufs durch Förderung heimischer Erzeugungsprojekte ab 2027; Beschluss der Novelle des Wasserstoffförderungsgesetzes mit dem Doppelbudget 2027/2028.
- [Maßnahme 36] Lehrberufspaket: Weiterentwicklung der heimischen Lehrberufslandschaft entlang der Schlüsseltechnologien, z.B. im Bereich der E-Mobilität; in Begutachtung.
- [Maßnahme 41] Qualifizierungsoffensive: Zur Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zuge der ökologischen und digitalen Transformation wurden Mittel in Höhe von 26,7 Millionen Euro für 2028 sowie 54,6 Millionen Euro für 2029 eingestellt.
- [Maßnahme 51] Aufbau von Rohstoffreserven: Verlängerung der strategischen Gasreserve in Höhe von 20 Terawattstunden um zwei Jahre bis April 2029; Beschluss mit dem Doppelbudget 2027/2028.
- [Maßnahme 52] Versorgungssicherungsgesetz: Novellierung in Richtung strategische Vorbereitung und Resilienz für Krisenfälle; in politischer Koordinierung nach Begutachtung.
- [Maßnahme 61] UVP-Novelle: Verfahrensbeschleunigung und Digitalisierung, vollkonzentriertes Verfahren beim Bund für Bundesstraßen und Hochleistungsstrecken sowie Einschränkung von Bürgerinitiativen; in politischer Koordinierung.
- [Maßnahme 65] Modellregion automatisierte Mobilität: Österreich optimiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für automatisiertes Fahren: Durch Novellen der Automatisiertes-Fahren-Verordnung und des Kraftfahrgesetzes wird das Land als Entwickler und Pilotregion positioniert. Damit stärken wir Österreich als Innovations- und Teststandort für neue Mobilitätstechnologien.
- [Maßnahme 66] Bahnstromvergütung: Für eine Bahnstromförderung im Güterverkehr wurden von 2028 bis 2031 rund 200 Millionen Euro zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs im Zuge des Doppelbudgets beschlossen.
- [Maßnahmen 70] Emissionsfreie Infrastruktur: Österreich beschleunigt den Ausbau der E-Infrastruktur: Eine Novelle des Bundesstraßengesetzes ermöglicht der ASFINAG, das Ladenetz massiv zu erweitern. Bis 2030 entstehen 1.500 PKW– und bis 2035 1.300 LKW-Ladepunkte. Zudem fördern Flagship-Initiativen wie die eSAF-Forschungsanlage für nachhaltige Flugtreibstoffe (mit 1,2 Millionen Euro FFG-gefördert) die Dekarbonisierung des Luftverkehrs.
- [Maßnahme 72] „Made in Europe“ – Stärkung des qualitativen Bestbieterprinzips: Zuschlag allein aufgrund des niedrigsten Preises ist nur mehr in Ausnahmefällen zulässig; erste Novelle des Vergaberechts beschlossen.
- [Maßnahme 74] „Made in Europe“ – Aktionsplan strategische öffentliche Beschaffung: Erarbeitung des Aktionsplans bis Ende 2026.
- [Maßnahme 75] Innovationsbeschaffung nach einem Challenge-Modell: Innovation Challenges sind ein neues Förderformat der FFG zur innovationsorientierten Beschaffung. Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln dabei – auch in Konsortien – Lösungen für konkrete Herausforderungen, die in der benötigten Form noch nicht am Markt verfügbar sind. Das Programm stärkt heimische Unternehmen, erleichtert die Teilnahme an Innovationsausschreibungen und beschleunigt die Markteinführung zukunftsweisender Technologien.
- [Maßnahme 83] AI Factory (AI:AT): Seit der Eröffnung im Februar 2026 wurden mehr als 40 KI-Vorhaben begleitet und 1.000 Expertinnen und Experten geschult.
- [Maßnahme 84] Neue Handelsabkommen: Handelsabkommen mit Indien und Australien auf EU-Ebene beschlossen; nationale Ratifizierung und Implementierung bis Ende des dritten Quartals 2026.
- [Maßnahme 91] Sicherheitsexportgesetz: Erleichterung der elektronischen Antragstellung und Erhöhung der Rechtssicherheit bei der Weiterveräußerung von Dual-Use-Gütern; in politischer Koordinierung nach Begutachtung.
- [Maßnahme 100] Senkung der Lohnnebenkosten: Senkung um einen Prozentpunkt ab 2028; Grundsatzeinigung steht, Umsetzung im Doppelbudget 2027/2028.
- [Maßnahme 101] Entbürokratisierung durch Digitalisierung: Ein Paket zum Abbau von 50 Digitalisierungshemmnissen bei Verwaltungsverfahren ist final in Ausarbeitung
- [Maßnahme 105] Praxischeck Berichtspflichten: Laufender Bürokratiecheck neuer Gesetzesinitiativen durch die Zentrale Stelle zur Entbürokratisierung im BMEIA
- [Maßnahme 106] Reduktion der Berichts- und Meldepflichten: Ein Paket von 50 Maßnahmen zur Senkung von Berichts- und Meldepflichten wurde erarbeitet; in politischer Koordinierung
- [Maßnahme 108] Scaleup-Fonds: Bis zu 100 Millionen Euro staatliches Ankerinvestment, im Doppelbudget vereinbart. Nächste Schritte zum Aufbau der Fondsinfrastruktur in Vorbereitung; Start des Fonds wie geplant im Jahr 2027.
- [Maßnahme 115] ERP–Fonds-Gesetz: Erhalt des Kapitalstocks für zinsgünstige Kredite für EPU, KMU und Großunternehmen; in politischer Koordinierung.
- [Maßnahme 117] Monitoring der Industriestrategie: Produktivitätsrat erarbeitet in Abstimmung mit BMWET, BMIMI und BMEIA die KPIs sowie ein Umsetzungsmonitoring; Start mit dem Produktivitätsbericht im Herbst 2026.
Ausblick Herbst 2026
Für das zweite Halbjahr 2026 sind folgende Schritte geplant:
- [Maßnahmen 2, 52, 91 und 115] Beschluss der in Koordinierung befindlichen Gesetze: Schlüsseltechnologie-Beschleunigungsgesetz, ERP-Fonds-Gesetz, Versorgungssicherungsgesetz und Sicherheitsexportgesetz.
- [Maßnahmen 1, 3 und 14] Neuausrichtung der Förderportfolios: Mission Statements in Erarbeitung, Neuausrichtung der Förderportfolios von aws, CDG und FFG mit Fokus auf Schlüsseltechnologien, Technologietransfer und Effizienz mit Beginn der neuen FTI-Pakt-Periode ab 2027.
- [Maßnahmen 74 und 111] „Made in Europe“ im Vergabe- und Förderwesen: Erarbeitung des Aktionsplans für innovationsfördernde und strategische Beschaffung bis Ende 2026.
- [Maßnahme 31] Aufhebung des CCS-Verbots: zur Abscheidung und Speicherung von CO₂; Legistische Zuständigkeit: Bundesministerium für Finanzen.
- [Maßnahme 44] Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte: zur leichteren Anwerbung von Fachkräften; Legistische Zuständigkeit: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
- [Maßnahme 117] Start des Monitorings: enge Abstimmung zum Aufbau des umfassenden Monitorings und zur Erarbeitung der KPIs mit Produktivitätsrat, Einrichtung Taskforce Industrie sowie Start des Monitorings mit Produktivitätsbericht im Herbst 2026.

