Der März avancierte zum nächsten Rekordmonat für die E-Mobilität und zwar in mehrfacher Hinsicht: sowohl bei absoluten Zahlen (mit 8.206 neuen BEV-Pkw ganze 2.000 mehr als beim bisher besten Monat im März 2025) als auch mit 25 Prozent Anteil bei den relativen Werten konnte der bisher beste Monat in Österreichs E-Pkw-Hochlauf erzielt werden. Das heißt jeder vierte neu zugelassene Pkw war rein batteriebetrieben. Diese erfreulichen Entwicklungen sind ein Hinweis darauf, dass sich die E-Mobilität auf stabilem Wachstumskurs befindet.
„Die Zuwächse bei den Neuzulassungen von E-Pkw sind erfreulich und ein klarer Hinweis darauf, dass die E-Mobilität in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Angesichts der Herausforderungen auf den Energiemärkten durch die Krise im Nahen Osten ist es umso wichtiger für uns, unabhängiger von Öl-Staaten zu werden und den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der E-Mobilität zu beschleunigen“, so Mobilitätsminister Peter Hanke.
Interesse und Nachfrage an E-Pkw steigt
Auch die Detailzahlen zeigen spannendes: der März war sowohl bei den privaten als auch betrieblichen Zulassungen ein historischer Rekordmonat in absoluten Zahlen – noch nie wurden so viele E-Pkw in einem Monat von privaten Haushalten zugelassen. Dies trifft auch auf den Anteil an privaten Zulassungen zu: mit 33 Prozent war deren Anteil an den Gesamt-E-Pkw-Zulassungen hoch wie nie zuvor. Somit wurden im Q1/2026 insgesamt 17.347 neue BEV-Pkw zugelassen – das sind knapp 3.000 mehr als im Q4/2025 bzw. als im Vorjahresquartal Q1/2025.
Es gibt zudem guten Grund zur Annahme, dass dieser Trend anhalten kann. So werden sich etwaige Effekte der Situation im Nahen Osten auf die E-Pkw-Neuzulassungen erst in den kommenden Monaten in der Statistik niederschlagen. Seit die Kraftstoffpreise massiv gestiegen sind, beschäftigen sich immer mehr Menschen in Österreich mit der Anschaffung eines E-Pkw. „Das Interesse an E-Autos ist durch die hohen Spritpreise massiv gestiegen. Verkaufsplattformen berichten von einer um 40 Prozent höheren Nachfrage. Dieses Momentum gilt es nun zu nutzen und das Thema E-Mobilität stärker in den Fokus zu rücken. Denn es geht dabei nicht nur darum, das Klima zu schützen, sondern E-Mobilität ist ebenso wichtig, um unseren Standort gegenüber internationalen Preisschocks resilienter aufzustellen“, hält Hanke fest.
Politik muss aufklären und Vorbehalte abbauen
Bei vielen Menschen hält sich immer noch der Mythos von geringen Reichweiten bei E-Autos. Diese Bedenken sind jedoch angesichts der deutlich besseren Batterietechnologie und der gut ausgebauten Ladeinfrastruktur unbegründet. Allein die Zahl der Ultraladepunkte (150 kW oder mehr) hat sich innerhalb des letzten Jahres auf 4.000 verdoppelt. Insgesamt gibt es mittlerweile fast 40.000 öffentliche Ladepunkte. Moderne E-Autos können darüber hinaus Reichweiten von 600 km und mehr erreichen. Umfassende Informationen findet man auf der neuen Bundesplattform für E-Mobilität emove-austria.gv.at. „Als Mobilitätsminister ist es mir im Zuge meines Programms ‚eMOVE Austria‘ umso wichtiger, zu informieren, Bewusstsein zu schaffen und Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität abzubauen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen”, so Hanke abschließend.



